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BADERANSTALT Institut für körperliches und geistiges Wohlergehen Die Getränke liegen im Kühlschrank, die Künstler auf dem Sofa, - ab und zu betritt jemand eine Bühne... Hoch über den Dächern Hasselbrooks gelegen, verwaltet der BADER dieses Domizil und wacht in selbstherrlicher Manier über Qualität und Güte der dargereichten Erquickungen. Gemeinsam mit erfahrenen BADERmeistern werden die in der Anstalt zur Aufführung gelangenden Kostbarkeiten nach einem einfachen aber strengen Prinzip ausgewählt: Gezeigt wird nur, was der BADEaufsicht gefällt! Mal sind dies seltene Filme oder ausgesuchte Theaterproduktionen, mal spektakuläre Gesangsabende oder gar Lesungen mit erlesenen, kulinarischen Beigaben.
Dabei scheuen sie jedoch keine Konfrontation mit den entlegendsten künstlerischen Geschmäckern, um dem geneigten Zuschauer fernab von Gewohntem, Erstaunliches zu präsentieren.
Kristian BADER Schauspieler und Kabarettist. Seit 1992 mit Michael Ehnert im Bader-Ehnert-Kommando tätig ( www.bader-ehnert-kommando.de ). Seit 2000 Caveman im Schmidts Tivoli
Karina NÖLP Bühnen - und Kostümbildnerin, Bild - und Grafikakrobatin. Seit 1997 in Hamburg und Restdeutschland tätig. Demnächst endlich auch im eigenem Schwimmbecken aktiv. |
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Hier finden Sie einen Rückblick auf bei uns gezeigte Veranstaltungen THEATER: 25. & 26. MAI 2007 "DER BESTE MENSCH VON HANNOVER" DIE HAARMANN PROTOKOLLE Es spielen PIT HARTMANN und ANDREAS LADWIG REGIE: ANDREAS LADWIG
3. JUNI 2007 - FJARILL HANMARI SPIEGEL & AINO LÖWENMARK
am 17.
18. Juni 05: "Top Sigrid" von
und mit Christine Prayon und Eva Eiselt Kaffee.Satz.Lesen 18: Sonntag, 27.02.05 mit Michael Weins Frank Kloetgen, mit seinem interaktiven Roman Spätwinterhitze auf CD-ROM Roberta Schneider Sascha Piroth Sven Heine Spätwinterhitze besteht aus über 2000 HTML-Seiten, die vom Autor selbst in fünfjähriger Arbeit geschrieben und gestaltet wurden, ebenso wie alle Sounds (z. T. mit der eigenen Band eingespielt) und Grafiken. Frank Klötgen ist Slam-Poet und seit über 15 Jahren und 12 Platten Sänger und Texter der Band Marilyns Army. Außerdem veröffentlichte er in Anthologien und Zeitschriften, ist regelmäßig auf Slam-Reise und mit dem Tanzorchester Baron von Kurz in der Republik unterwegs. Frank Klötgen lebt in Berlin. Theater: am 28./29. Jan 05 Wiederaufnahme von Erik Schäfflers Futurologischen Kongress (nach dem Roman von Stanislaw Lem) Auf einer Tagung eines Psychologen-Kongresses wird der Tagungsort plötzlich
beschossen. Die Teilnehmer Kaffee.Satz.Lesen. 17: Sonntag, 30.01.05 mit Sven Amtsberg Katrin Dorn Tilla Lingenberg Anja Kümmel Fotoausstellung: Für zwei Wochen stellen wir in Zusammenarbeit mit der neuenGesellschaft neun junge Fotografen aus, die bei uns ihre Bildergeschichten zum Thema "Im Osten" präsentieren Lebendig.Politisch.Bildend: Die Neue Gesellschaft trägt zur politischen Information und Diskussion bei. Das Ziel ist es, Foren für Gespräche und Begegnungen zu schaffen, um so Verständnis und Toleranz wachsen zu lassen. Die Themen spiegeln die politisch brisanten und aktuellen Fragestellungen unserer Zeit wider. am 5.11.04 Eröffnung.
www.imosten.com Eingeladen waren der Schriftsteller Juri Andruchowytsch und die Journalistin Sofia Onufriv aus der Ukraine. www.die-neue-gesellschaft.de Zur Ausstellung:Vom 1.Mai 2004 an werden Estland,Lettland,Litauen,Polen,Tschechien, die Slowakei,Slowenien und Ungarn zur Europäischen Union gehören,ab 2007 sollen Rumänien und Bulgarien folgen.Langfristig ist die Integration der übrigen Länder des Balkans geplant. Neun junge Fotografen, möchten mit ihren Arbeiten zum Kennenlernen der zukünftigen EU-Länder beitragen. Vor dem Hintergrund autobiografischer Motive und aus persönlichem Interesse haben sie den bevorstehenden EU-Beitritt zum Anlass genommen, sich zu einer Gruppe zusammenzuschließen und die unterschiedlichen Blickwinkel zu einem Projekt zusammenzuführen. Fernwärme Am Rand von Hauptstädten:Berlin -Warschau -Moskau von Anne Gabriel-Jürgens Polnisches Herz Der Südwesten Polens von Lukasz Chrobok Krautmarkt mit Danuta -Vodkaschmuggel mit Kazik Die polnische EU-Außengrenze von Jan Zappner Memelland Eine Kindheit zwischen Ostpreußen und Litauen von Erika Bialowons Ignalina Das Atomkraftwerk in Litauen von Ole Kloss Sind Sie ein echter Frosch?" Natürlich,das sieht man doch.Keine Metapher."Eine Bildergeschichte von Linn Schröder Karpaten-Deutsche Begegnungen in Rumänien,der Slowkei und der Ukraine von Irina Ruppert Rodina Auf den Spuren von Heimatgefühlen in Bulgarien von Pepa Hristova Mitten in Europa -jenseits der EU Stimmungen aus Belgrad und Sarajevo von Sanna Miericke So, den 26. Sep. öffnet die Baderanstalt nach der verregneten Sommerpause wieder ihre Pforten! An ebendiesem Sonntag wird wieder eine Schar munterer Autoren zum Kaffee.Satz.Lesen zu Gast sein ( mit "Szene" Autorin Anne-Ev Ustorf, Theaterregisseurin Angela Rotermund, Machtclubbetreiber Alexander Posch und "the Günter Grasses" als musikalischer Act ohne Musik) Zum 13. Mal werden bei hauseigenem Gebäck und Kaffee aus unserer antiken Kantinen-WMF die Grenzen zwischen literarisch/kulinarischem Genie und Wahnsinn ausgelotet. KAFFEE.SATZ.LESEN, Di, den 28. Sep. lasen Stefan Beuse, Katrin Dorn, Matthias Göritz, Arne Rautenberg und Michael Weins aus dem neuen Buch (herausgegeben von Verena Carl und Tanja Dückers) Stadt Land Krieg Verena Carl wird auch Moderatorin des Abends sein. Interessant finde ich das Thema des Buches besonders in Hinsicht darauf, daß der so rasend bekannt gewordene Dokumentar-Filmer Michael Moore in seinem Buch "Volle Deckung Mr. Bush" einmal schrieb, wir Deutschen hätten finanziell für den 2. Weltkrieg noch nicht genug bezahlt. - als könne man durch Geldzahlungen eine Schuld sühnen. Wie tief die Narben dieser unseligen Zeit immernoch gehen und welcher Preis noch heute in Gesellschaft und Familien dafür bezahlt wird, damit haben sich diese jungen Autoren des Buches beschäftigt. Bilder- und Fotoausstellung: zum blind date mit 300 williwallies* Ausstellung: 22. - 24. Okt. von 15-18 Uhr *permutable bilderwelten von 5 artverwandten gestaltern Sonntag, 17. Okt. 04 / "Aus dem Leben des Manuel Zorn Lesung, Sounds & Songs von Almut Klotz und Reverend Ch.Dabeler die "redereihamburg-Macher, starteten im Oktober zusätzlich
die neue Veranstaltungsreihe "redereihamburg präsentiert:
In unregelmäßigen Abständen bringen sie spannende Literatur,
neue Musik oder szenische Lesungen auf die Bühne der Baderanstalt.
Wir freuten uns, zum Auftakt der Reihe, eine ganz besondere Produktion
vorstellen zu können: Die Musiker und Autoren Almut Klotz (Ex-Lassie
Singer / Flittchen Records) und Reverend Ch.Dabeler (Ex-Nationalgalerie)
haben gemeinsam den Roman "Aus dem Leben des Manuel Zorn geschrieben
und neue Songs aufgenommen. In der Baderanstalt lasen sie aus dem Roman
und präsentierten live einige der Songs. Die Lesung: Dieser Form liegt ein Experiment aus 2003 zugrunde, bei welchem die Autoren ihr Radio-Feature ?Weiß ich ob der Lokführer gut gefrühstückt hat? mit drei weiteren Sprechern in einer Bühnenversion erfolgreich aufführten. Es lag nahe, diese Form auch für literarische Lesungen beizubehalten. Speziell Manuel Zorn mit seinen düsteren Stimmungen zeigt sich hierfür prädestiniert. Im Herbst werden div. Lesungen, unter anderem am Deutschen Theater Berlin und in der Baderanstalt in Hamburg stattfinden. Die Autoren: Gemeinsam arbeiten sie an einem Musical und an dem ersten Album ihrer Popband "Europa. Aus dem Leben des Manuel Zorn ist ihr erster Roman Kabarett: Am 11. & 12. Juni um 20.00 Uhr war HG.Butzko bei uns mit seinem Programm MACHTPARTY zu Gast. Die Zuschauerschaft wurde zur ZwangsParty in einem entführten Flugzeug geladen,- der Kidnapper hatte glücklicherweise unsere positive Bewußtseinsbildung im Sinn und so verließen wir die Maschine um einige tiefgreifende Denkanstöße reicher! Butzko kommt wieder - wir auch! Szenische Lesung: Am 15. März 04 begannen wir die URLESUNG bei uns in der Baderanstalt. Es lasen und spielten an diesem Abend: Kristian Bader, Melanie Blocksdorf, Alexander Geringas, Konstantin Graudus, Katharina Mittermeier, Alfred Sieling, Oliver Törner und Karime Vakilzadeh. Ehrengast: Georg Immelmann In dieser Reihe veranstalteten wir drei weitere Produktionen mit zum Teil großartigem Erfolg, seit der neuen Spielzeit wird die Reihe im Hamburger Sprechwerk weitergeführt! Lesung: KAFFEE.SATZ.LESEN, Jeweils am letzten Sonntag des Monats um 16:00 Uhr Innerhalb kürzester Zeit hat sich diese Autorenlesung zu einer der bestbesuchten, angesehensten und kurzweiligsten der Stadt entwickelt. 5-6 Autoren stellen Neues aus ihrer Feder vor. Die "Rederei Hamburg", das künstlerische Kreativ-team um Stevan Paul, Sven Heine, Robert Cohn, Jana Liebig u.a. wählen monatlich die Beiträge aus, die dann zu kurzweiligster Aufführung und Präsentation bei Kaffee und Kuchen gelangen. Dabei geben sich mittlerweile die größten der poetry-slam-und-live-Lesungsszene Deutschlands ein Stelldichein Kultige Veranstaltung mit hohem Unterhaltungswert auf ebensolchem Niveau! Musik: 25. Februar 2004 / REGY CLASEN, die Text-, Stimm- und Gefühlsakrobatin, deren Auftritt wir schon so lange geplant und angekündigt und ebenso oft umdisponiert und verlegt haben gab mit ihrer großartigen Band am 25. Februar ein live-Konzert,das als besondere Zugabe zu ihrer neuen CD im Internet erscheinen wird. (man kann es sich dann nach Erweb der CD mittels Zugangscode herunterladen! Etwa 200 Gäste feierten bis spät in die Nacht und freuten sich über einen tiefmusikalischen und hochunterhaltsamen Abend mit alten Kostbarkeiten und brandneuen Titeln. (Wenn einer wie Sting, eine Stimme als "wonderful" und das Album dazu als "very good indeed" bezeichnet, dann ist das schon so eine Art Ritterschlag für eine Musikerin, oder?) www.regyclasen.de Kaffee.Satz.Lesen. Zur Eröffnung dieser Reihe beherbergten wir am Sonntag dem 28.03.2003 zum ersten Mal Angelika Maisch, Claus Will, Finn-Ole Heinrich, Robert Cohn, Stevan Paul und Sven Heine. Mit etwa 150 neutextbegeisterten Zuschau- und -hörern wurden wir Zeuge der (zumeist) Erstaufführungen interessantester Werke der anwesenden Meister selbst. Die Texte reichten von Erfahrungen mit wahrnehmungsgestörten Haustelefonanlagen und renitenten Hummerterrinen über Hausfrauen, die ihre Männer zu Vatertag meistbietend versteigern und singende Lastkräne bis hin zur poetischen Lebensgeschichte eines Eremiten-Bildes und machen große Lust auf Zukünftiges. Abgerundet wurde der Nachmittag durch musikalische Intermezzi vom Plattenteller und kulinarische Süßwarenkreationen vom Kuchenteller. -es folgten mittlerwiele bereits elf weitere Lesungen (unvergessen bleibt die Augustlesung 2003, zu der Zuschauer Planschbecken und Badezeug mitbrachten, um trotz tropischer Temperaturen nichts zu verpassen!) Die Krönung des Jahres dann am 21. Dezember 03: 14 Autoren, 50 Liter Glühwein, 5 Kilo Gebäck! Wenn das nicht allein schon nach einem vollmundigen Weihnachtsereignis klingt! Zum Abschluß des Jahres feierten wir mit allen Autoren aus 03 einen Weihnachts-Lese-Marathon, zu dem alle einen fünfminütigen Spezialbeitrag zum Thema X-mas, Weihnachtswahnsinn, eilige Nacht etc.selbstgebacken hatten. Das begeistere Publikum hat wohl noch nie so viele verschiedene Schattierungen von Weihnachten um die Ohren gelesen bekommen! LESUNG: 23. Nov.03 / "Melonenschale" von Rada Biller Frau Biller wurde 1930 in Baku geboren. In den Kriegsjahren lebte sie in Baschkirien und Stalingrad. Nach der Niederlage des "Prager Frühlings" emigrierte sie 1970 mit ihrer Familie ( Maxim Biller und Elena Lappin ) nach Hamburg, wo sie heute noch lebt. Für uns alle völlig überraschend war die baderanstalt innerhalb kürzester Zeit brechend voll, was wiedereinmal beweist, daß die Buchhandlung "Seitenweise" , die diese Lesungen bei uns veranstaltet, bei der Auswahl ihrer Künstler ein geschicktes Händchen hat! Frau Billers Geschichten aus der Kindheit stammen aus einer anderen Zeit, ihr Leben zwischen 4 Ländern aus einer anderen Welt! LESUNG: 22. Okt. 03 / "Seltsame Sterne starren zur Erde"von Emine Sevgi Özdamar Berlin Mitte der 70er Jahre. Eine geteilte, eingeklemmte Stadt voller Auf-und Umbrüche in Ost und West. 1976 kommt dort eine junge Schauspielerin aus Istanbul auf der Flucht vor der Militärdiktatur in der Türkei an. Im Gepäck die Sehnsucht nach der Heimat, die Neugier auf das unbekannte Deutschland und den großen Traum, das Theater Bertold Brechts an der Ostberliner Volksbühne kennenzulernen. Mit großem Erstaunen und charmantem Witz erzählt Eimine Sevgi Özdamar von einem Berlin, das wohl kein Deutscher so gesehen hat: Das Leben ihrer WG-Mitbewohner im Westberliner Wedding und ihrer Ostberliner Freunde in Pankow, die türkischen Einwanderer in der Nachbarschaft, die politischen Ereignisse des "deutschen Herbstes", die täglichen S-Bahnfahrten zwischen West und Ost, kleine und große Liebesgeschichten und vor allem ihre große Liebe zum Theater Heiner Müllers und Benno Bessons. Der Abend endete mit sehr lustigem Biertrinken mit allen 30 Zuhörern, die offensichtlich genossen, wie unterhaltsam Frau Özdamar die Fragen aus der Runde beantwortete und an diesem Teil des Abends mindestens ebensoviel Spaß zu haben schien, wie an der Lesung selbst. MUSIKALISCHER THEATERABEND: 20. Dez 03 / "Feierabend" (oder Leben lassen) mit Anna Depenbusch, Stefanie Schmid, Simon Lardon und Jan Christof Scheibe sterbenstraurig & todkomisch -ein heiteres Programm über den Tod und das vier Tage vor Weihnachten! Unpassender und treffender konnte der Abend nicht sein.Vier Schauspieler, vier Headsets, vier Lampen und ein Keyboard erhoben unser Theater zu einer Welt-bühne, die das Leben mit seinen Höhen und Teifen an uns vorüberziehen ließ - auf jeden Fall ein verstörend schöner und wundervoll befremdlicher Abend in der baderanstalt THEATER: "Der futurologische Kongress" von Stanislaw Lem, mit Erik Schäffler 30./31. Okt. und 1. Nov 03 - seit 10 Jahren zum 1. Mal wieder in Hamburg Darauf freute ich mich ganz besonders, denn es erfüllte sich mir hiermit ein ganz besonderer Wunsch. Dieses Ein-Mann-Theaterstück lief vor etlichen Jahren sehr erfolgreich auf Kampnagel und ich konnte es wegen eigener Auftritte nie sehen. Als es auf Kampnagel dann immer weniger Hamburger Theater zu sehen gab, verschwand auch dieses Stück sang und klanglos vom Spielplan,- trotz begeisterter Zuschauer und großem Andrang! Erik Schäffler ist ein hervorragender Schauspieler,
der zu den wenigen in Hamburg gehört, die sich nicht nur erfolgreich über
Wasser halten, sondern mit einer ganz eigenen Handschrift, neue,
wunderbare Projekte auf die Beine stellen! Vielen
wird er als Teufel im Hamburger Jedermann in der Speicherstadt in besonderem
Gedächtnis sein, einige werden ihn als treibende Kraft des Theaters Triebwerk
kennen, das leider in Restdeutschland (durch Fernsehproduktionen) und
im Ausland (durch Gastspiele in Indien oder USA) bekannter zu sein scheint,
als in hier in Hamburg!
Szenische Einrichtung: Erik Schäffler, Regie: Petra Kelling, Dramaturgie:
Regina Weidele, Spiel: Erik Schäffler
Kritik im Ausschnitt:Was Erik Schäffler erzählt und was szenisch angedeutet wird, läßt Raum für die Phantasie. Derart beflügelt wird der Zuschauer zum aktiven Cybernauten auf der Reise durch erschreckende Wahnwelten, deren Illusionsschleier in einem beißenden Erkentnissprozeß wie die Häute einer Zwiebel abgeschält werden...( Hamburger Abendblatt) ...was sonst könnte man einer Generation erzählen, die über George Orwells 1984 nur noch müde grinsen kann. Cyberspace-Parties, Sex per Computer und Rezepte für unruhige Kinder sind schließlich für aufgeklärte Jugendliche nichts ungewöhnliches mehr. Und wie gesagt, auch der Futurologische Kongreß entsteht nur vor unserem geistigen Auge. Ein Spiel der Phantasie also, faszinierend erzählt von Erik Schäffler, das dem Publikum eine denkbare Zukunft zumutet. (NDR) Schäfflers Erzählen verliert nie an Spannung und schafft ein Stück Bühnenwirklichkeit, das den ganz realen Zuschauern neben einigem Spaß auch eine Menge Nachdenklichkeit beschert... (taz-Hamburg) Hamburg-Premiere: THEATER und die allererste Veranstaltung bei uns Heinrich von Kleist: "Michael Kohlhaas" 20. und 21. Juni 2003 Kai Christian Moritz (Schauspieler) Christoph Diem (Regie) ...die Kommentare reichten von: "Wahnsinn, was der Schauspieler da leistet!" über "Das ist aber nett hier... und dieser Ausblick...,- und das in Hasselbrook!" bis hin zu "So gut habe ich noch nie etwas von Kleist gesehen!" Auch wenn es naturgemäß Äußerungen gab die uns mehr und welche, die uns weniger stark interessierten, - insgesamt wurden unsere großen Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. So waren die beiden Abende ruckzuck ausgebucht und wir mußten uns noch eine Tribüne zusammenleihen, um alle Gäste mit guten Sichtmöglichkeiten zu versorgen; nach den Vorstellungen waren wir erstaunt, wie viele Gäste sich noch lange über das Gesehene unterhielten, was ja sonst aus unserer Erfahrung als Schauspieler in einem klassischen Stück am Stadttheater eher selten der Fall ist, und wie angeregt man dabei über Moral und Sinn der Inszenierung sprach - und all das verdanken wir schließlich der mitreißenden und aufwühlenden Spielweise von Kai Christian Moritz, der uns in der Regie von Christoph Diem eine Erzählung um die Ohren haute, die uns die Nackenhaare zu Berge stehen ließen. Die Geschichte des Pferdehändlers Michael Kohlhaas, der auf dem Wege zum Markt nach Leipzig durch eine Laune des Landbesitzers Wenzel von Tronka um seinen Besitz gebracht wird und der daraufhin das Recht in die eigene Hand nimmt, stürzte wohl einen jeden Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Fühlte man anfangs noch mit Kohlhaas mit, dem Unrecht geschehen ist, sah man sich aber kurze Zeit später unverhofft quasi als Mittäter, wenn dieser ganz Ostdeutschland mit einem Bürgerkrieg überzieht, dessen Rechtfertigung sich sehr selbsgezimmert ausnimmt und zuweilen merkwürdig an das erinnert, was wir im Zuge des Irakkrieges zu hören bekamen. Auf jeden Fall war dies ein großartiger Brückenschlag zwischen klassischem Stoff und neuzeitlichster Aktualität, eine großartige (Text)arbeit, - allein schon diese Novelle in ein aufführbares Theaterstück zu verwandeln - und ein ganz außergewöhnlicher Theaterabend! Die Badermeister danken allen Gäste und den Künstlern aufs Herzlichste für diesen äußerst erfolgversprechenden Einstand!
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WO ist die BADERANSTALT?
Direkt am S-Bahnhof Hasselbrook (S-Bahn Station S1 & S4). Das Gebäude (Rotes Haus, graue Fenster, 5 Etagen) liegt im Hinterhof
des
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Am 28. Januar um 20.00 Uhr gibt es eine weitere
Ausgabe des "Merwürdigen Montags", - eine skurrile
Sammlung an Musiknummern, Monatsrückblicken, der
"Erfindung des Monats", dem "Gedicht des Monats", dem
"Gast des Monats" und vielen weiteren komisch bis
absurden Programmpunkten!
Achtung: Anmeldung bitte telefonisch unter 040 - 2005959 Einlasskontroll-legitimationsausweis und Teilnahmeberechtigungszertifikat: € 10,- |
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